
Infoveranstaltung: „Bildung als Brücke zum Leben und zur Normalität - unheilbar kranke Schülerinnen und Schüler mit Schule bis zuletzt begleiten“
mit Dr. Dorothea Hobeck ((Dipl. Päd., 1. Vorsitzende des Vereins „Tigerauge“, Initiative Kinderhospiz Nordbayern e.V.)
Veranstaltung im Rahmen des Seminars „Bildungsgerechtigkeit und Inklusion“ von Lea Markus
Termin: Di, 09.12.25, 16.15 bis 17.45 Uhr
Ort: wird nach Anmeldung bekannt gegeben
Inhalt: Hausaufgaben, Klassenarbeiten und große Pausen – ganz normal für die meisten Kinder und Jugendlichen. Was aber, wenn eine Schülerin oder ein Schüler unheilbar krank ist oder aufgrund eines stationären Krankenhausaufenthalts lange oder gar nicht mehr zur regulären Schule gehen kann? Ergibt Bildung überhaupt noch Sinn, wenn die Lebenszeit nicht mehr für den Schulabschluss reicht? Aufgrund der Schulpflicht müssen betroffene Schülerinnen und Schüler auch bei eingeschränkter Schulfähigkeit die Möglichkeit für Bildungsangebote im Rahmen der regulären Schule oder der Schule für Kranke haben. Die meisten Mädchen und Jungen wollen gerne weiterhin unterrichtet werden, denn die Schule bildet für sie eine Brücke zur Normalität und Teilhabe und hilft Ihnen, das Leben nicht nur auf die Erkrankung zu reduzieren. Noch dazu bleiben die jungen PatientInnen so in Kontakt mit ihren Freunden und Lehrkräften.
Lebensverkürzt erkrankte Schülerinnen und Schüler sind aber eine Herausforderung für den regulären Schulbetrieb. Viele Fragen sind zu beantworten, beispielsweise wie die erkrankten Schülerinnen und Schüler weiter am Unterricht teilnehmen können, wie viel und welche Bildung sinnvoll ist, wenn das Leben viel zu kurz ist.
Die Veranstaltung ist kostenlos
Anmeldung erforderlich: lea.markus@uni-bamberg.de